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Die Pendeltür




Kurz vorher bin ich zu groß oder zu klein,

ich passe nicht mehr in mir,

schlotternd klappern meine Knochen in der Hülle,

Gedanken befreien sich aus dem, was ihr Zuhause sein soll,

und jetzt nicht mehr hält,

Fauchend zischt die Luft durch meine perforierte Hülle.

ICH habe kein Zuhause mehr.

Ich - ein rohes Stück Fleisch, abgezogen, enthäutet.
Der Kontakt mit dem Außen schmerzt - jeder Laut, jeder Luftzug.

Lärm ätzt wie Säure.

Ich gerinne, werde entbeint,

sehe zu,

wie der Fleischhaufen zusammenfällt

und glitschig - blutig in den nächsten Gulli plumpst.


Tränen sind längst zu Salz vertrocknet.

Das verbleibende Gerippe taumelt Schutz- und Seelenlos

in namenloses Grauen, in ewige Leere.

Irrlichternde Angst weicht jetzt der Gewissheit,

dass diese Scheußlichkeit hier -

so schwarz, so stinkend, so ausweglos -

nicht übertroffen werden kann.

Abgeschält und blutig, halb wahnsinnig vor namenlosem Schmerz,

hocke ich neben Ratten, Kot und Wasser,

sehe blicklos feuchtschwarze Wände an.

Endlos end-los.


Irgendwann geht auch das vorbei

ich finde durch die Pendeltür

zurück

in das, was Menschen

Leben

nennen


und fange wieder mal von vorne an

zu sortieren in Zerschlagenes und Heil - Gebliebenes.


Mich immer wieder neu zu suchen



in den
Trümmern.









Blick
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