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Fotografie
Seit ich zurückdenken kann, ist eine Kamera meine stumme "objektive" Begleiterin.
Langjährige praktische und theoretische Erfahrungen, Kurse, Unterricht und intensives Eigenstudium,
Arbeit in eigener Dunkelkammer und Schulung von Auszubildenden sowie ständige Weiterbildung bilden meine Basis.
Ich fotografiere analog und digital. Den Schritt zur digitalen Fotografie habe ich nur langsam und fast unwillig vollzogen, bis ich merkte, dass "das Foto am Computer" nicht eine Verarmung des eigentlichen Handwerks der Fotografie bedeuten muss. Heute möchte ich auf Bildbearbeitungsprogramme nicht mehr verzichten, sie sind für mich eine Bereicherung, die ich mit Begeisterung nutze und nicht mehr missen möchte.
In meiner Umwelt suche ich nach dem, was HINTER dem Sichtbaren oder von diesem verborgen sein könnte. Aus dieser Haltung des inneren Dialoges heraus finde ich zu meinen Motiven.
Dinge des Alltags ("Objekte") erregen meine Aufmerksamkeit gerade WEGEN ihrer scheinbaren Banalität. Indem ich sie aus ihrer Umgebung heraus- oder hervorhebe, kann eine eigene Ästhetik jenseits gewohnter Maßstäbe sichtbar werden.
Ich liebe die Natur und die Stille in ihr. Bäume und Wasser sind ein häufiges und immer
wiederkehrendes Motiv in meinen Bildern. Mich fasziniert das flirrende lebendige Spiel von Licht und Schatten, Spiegelungen, Reflexionen und Bewegung, das Leben an sich. Und der ewige Kreislauf von Träumen, Wachsen, Sein und Vergehen in den Jahreszeiten.
Auf stundenlangen Wanderungen begegne ich der Stille und in ihr mir selbst. In gelungenen Landschaftsfotos erkenne ich diese intensive Ruhe und das Angekommen-Sein des Augenblicks wieder. Hier wird die Schönheit und Vollkommenheit des Lebendigen und der unbelebten Materie spür- und sichtbar.
Aber ich suche auch die Gegenpole auf und bilde sie ab: Das Alte, Abgenutzte, Fortgeworfene, Schäbige, Schmutzige. Gegenstände und Orte der Kälte und der Zerstörung - "Schattenorte" - zu finden bei den Themen Objekte, Schatten und Graffiti.
Hinzu gekommen sind die Themen Fassaden (Fenster und Türen) und Menschen. Gibt es Gemeinsamkeiten? Was lässt sich sagen über das Verbindende? Oder überwiegt das Trennende? Helfen Klischees weiter? Was kommt zum Vorschein, wenn sich Diffuses und Verschwommenheiten auflösen? Wenn der Blick durchs Fenster fällt? Wo ist drin, was draufsteht? Wem ist es überhaupt wichtig? Oder wird das voyoristische Element überbetont? Gibt es zwischen dem Flüchtigen irgendetwas, das WIRKLICH ist?
Meine Fotografien tragen keine Namen, ich lasse alle Möglichkeiten und Spielräume für Gedanken und Deutungen beim
Betrachter.
Meine Themen:
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Bäume
Ein Baum schlägt seine Wurzeln tief in die dunkle Erde
und verbindet sich so mit dem was ihn tragen soll
um seine Zweige und sein Laub weit in die luftigen Höhen
in das helle Licht der Sonne zu recken.

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Wasser
Wir bestehen aus Wasser,
wir kommen aus dem Wasser,
wir brauchen Wasser zum Überleben,
wir lieben Wasser zum Baden und Erfrischen,
unsere Seelen träumen in und mit dem Wasser.
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Landschaft
Ich gehe hinaus und suche die Stille
und ich finde sie.
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Nahbereich
Die Nähe aus der Distanz zu sehen
was sowieso schon da ist aber kaum beachtet wird

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Menschen
Menschen zu fotografieren, ist relativ neu für mich. Ebenso könnte ich sagen, ich bin spät zu den Menschen gekommen. Auch hier interessiert mich der Augenblick, das völlige "Im-Moment-sein". Das Anonymisieren der Gesichter ist für mich ein Ausdruck des Miteinanders, das ein "Aneinander-vorbei-hetzen" geworden ist.
Von manchen Szenen geht eine seltsame Faszination aus und die Frage taucht auf, wie es wohl DAHINTER aussehen mag? Hinter der Unschärfe, dem Nebel, dem Malerischen, dem Verwischten. Irgendwie da und doch dran vorbei. Zehn Schritte zwischen Welten. Aufeinander zu und gleichzeitig unerreichbar.
Scheinbar vertraut und so fern von Vertrauen.
Mittendrin und nicht wirklich dabei.
Ein Sekundenklick.
Im Jetzt.
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Objekte
Ich sehe das was alle sehen. Mit meinen Augen und in meinen Schuhen.
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Schatten
Schatten sind überall
Im Schatten begegnest du dir selbst
 
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Graffiti und andere Weggefährten
Was bemerken wir zuerst:
Den Ärger oder das Neue, das entstanden ist?

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DigitalArt
DigitalArt ist eine pompöse Umschreibung für Bildbearbeitung im künstlerischen Sinne. Das kann mehr oder weniger gut gelingen. Die Grenzen zur Deko sind fließend.
In den späten Neunzigern entdeckte ich mein Interesse für Computer. Diese Welt faszinierte mich, ich wollte mehr darüber erfahren.
Also begann ich, Kurse zu belegen, noch bevor ich selbst einen PC besaß.
Systematisch erlernte ich die Grundanwendungen, bis ich in der digitalen Bildbearbeitung MEIN Ausdrucksmittel gefunden hatte.
Mit Bildbearbeitung wird sowohl die technische Optimierung als auch die künstlerische Retusche von Fotos bezeichnet. Für mich beginnt nun der kreativste Teil meiner Arbeit, ich kann nach Stimmung enscheiden: Verfremden, Verändern oder Verschönern, Überzeichnen oder Vertuschen.
Hier verschmelzen Fotografie und Malerei und es entstehen neue Themenfelder: GEMÄLDE, UND SCHWARZ-WEISS
fliessende Landschaft |

Hessisches Bergland |

Habichtswald |

Hafen von Cala Ratjada |

Bootsspur |

Mallorqinische Finca |

Trockenes Blatt |

Sababurg |

Bäume in Nebel-gelb |

Wintersee im Schneekleid |

Engalm mit Wanderern |

geschäumte Ostsee |

Frühlingsplopp |

Blutweiderich |

Masse Krokuss |
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Lavendelfalter |

Calla im Margeritenfeld
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verblühteTulpe |
Gefrostete Rosen |

beblätterter Bootssteg |
Schwarz-Weiss

Zwilling im Spiegel |

Nur die Textur |

Alster in Eis |

Sterndolde |

Kanalbaum |

Würz-Burg |
© Copyright und sämtliche Nutzungsrechte:
Sabine Elender
Vervielfältigung, auch für private Zwecke, nur mit meiner ausdrücklichen Zustimmung
Webdesign: Sabine Elender
Wenn das Leben keine Vision hat,
nach der man strebt,
nach der man sich verzehrt,
die man verwirklichen möchte,
dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.
Erich Fromm
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INTERESSANTE ORTE IM NETZ:
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Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
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